Autor Deutsche Lichtmiete®
Kategorie Elektrotechnik
Aktualisiert 12.11.19
Lesedauer 2 min.

LiFi statt WiFi? Technologie macht niemals Pause – und schon gar nicht, wenn es um schnelle Datenübertragung geht. Aber was kann LiFi überhaupt und ist es eine Alternative zu unserem bestehenden WLAN-Netz?

Was ist LiFi?

Zwar nicht Lichtgeschwindigkeit, aber dennoch schneller als herkömmliches WLAN – das ist Light Fidelity, kurz Li-Fi. Die neue Technologie wurde von Harald Haas entwickelt und bietet im Gegensatz zu WLAN Datenübertragung via Visible Light Communication (Datenübertragung per Licht mittels LED-Leuchten).

Wie funktioniert LiFi?

Durch das Flackern spezieller LED-Leuchten, welches für das menschliche Auge nicht sichtbar ist, wird die Datenübertragung gewährleistet. Dabei ist anzumerken, dass die Übertragungsraten weit über die des WLAN hinausgehen. Doch nicht nur die schnelle Datenübertragung machen Li-Fi zu einem Vorreiter. Light Fidelity ist zudem weitaus sicherer als WLAN und kann nicht so leicht angezapft werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Technologie überall eingesetzt werden kann, sogar an Orten, an denen bisherige Datenübertragungsmöglichkeiten scheiterten. Um an den vorigen Punkt anzuknüpfen, kann Li-Fi auch an schwierigen Einsatzorten verwendet werden. Ölplattformen oder Einsatzorte unter Wasser zählen hier beispielsweise dazu. Des Weiteren kommt Li-Fi in Flugzeugen oder Krankenhäusern zum Einsatz, da bislang Funkwellen die technischen Geräte beeinflusst haben und Light Fidelity daher immer gefragter ist.

Trotz der vielen Vorteile von LiFi ist fraglich, ob ein kompletter Ersatz für WLAN möglich ist, da das Licht beispielsweise nicht durch eine Wand dringen kann. Daher wäre es ideal, auf der bestehenden Infrastruktur aufzubauen und die LED-Leuchten als unterstützendes Element einzusetzen.