Häufig gestellte Fragen – Kunden

Mieten statt Kaufen | Vertragskonditionen | Installation & Wartung | Haftung & Versicherung | Herstellung & Qualität | Produktdetails | Umweltschutz


Mieten statt Kaufen

Beim Kauf von LED-Produkten trägt der Käufer das gesamte Produkt- und Haftungsrisiko. Hersteller von LED-Produkten bieten daher Garantien an, welche der Käufer aufmerksam prüfen und bewerten müsste. Oft sind diese Garantien stark eingeschränkt, an Bedingungen geknüpft oder der Garant ist nicht solvent. Im Falle einer Miete trägt der Vermieter das gesamte Produkt- und Haftungsrisiko.

Die Produktauswahl stellt einen nicht zu unterschätzenden Aufwand dar (siehe Punkt 1), der viel Zeit und damit Geld kostet. Sowohl die LED-Produkte als auch alle Daten, z. B. in Produktdatenblättern, müssen genau überprüft werden. Diese zeitaufwändige und für den Kunden schwierige Prozedur entfällt bei einem Mietgeschäft. In dieser Zeit kann unser Mietkunde bereits Lohnkosten/Personalkosten sparen.

Bei herkömmlichen zum Kauf angebotenen LED-Produkten hat der Hersteller ein hohes Eigeninteresse, dass nach einer gewissen Zeit nachgekauft wird. Die Deutsche Lichtmiete Vermietgesellschaft (im Weiteren: Deutsche Lichtmiete) hat als Vermieter das Interesse, dass die LED-Produkte möglichst störungsfrei und lange funktionieren.

Bei einer Umrüstung durch Kauf, z. B. von Retrofit LED-Röhren oder durch Anschluss von Retrofit LED-Röhren an EVG-bestückte Leuchtengehäuse, trägt der Käufer das komplette Haftungsrisiko. Die herstellerseitige Bauartzulassung des Leuchtengehäuses erlischt und Schadensersatzansprüche sind kaum noch durchsetzbar. Elektrofachbetriebe verweigern regelmäßig hierfür die Installationsarbeiten. Im Falle einer Miete trägt die Deutsche Lichtmiete alle Haftungsrisiken und ist dafür vollumfänglich versichert.

Bei einer Miete entfällt für die gesamte Mietzeit die Nachinvestition, was zu einer weiteren hohen Kosteneinsparung führt.

Durch eine IFRS-konforme Miete (bilanzneutral) erhalten Sie sich als Unternehmen wertvolle Liquidität für Ihr Kerngeschäft und überlassen die energetische Optimierung der Beleuchtung uns. Das Deutsche Lichtmiete Off-Balance-Mietmodell hat keine negativen Auswirkungen auf die Bilanzstruktur des Mietkunden. Dadurch bleibt die Eigenkapitalquote stabil. Die Kreditlinien werden nicht belastet.

Klassischerweise enthält eine Leasingrate eine sogenannte Finanzierungskomponente. Damit ist der Charakter des Leasinggeschäftes definiert. Mit Leasinggeschäften sind viele Verpflichtungen und Risiken verbunden, zum Beispiel eine Versicherungspflicht und das Produktrisiko, welches der Kunde gemäß Leasingvertrag selbst trägt. Das heißt, er müsste Ansprüche gegen den Lieferanten oder Hersteller des Leasinggutes selbst durchsetzen. Im Gewährleistungsfall steht dem Leasingnehmer eine Minderung der Leasingzahlung nicht zu. Dies birgt gerade bei modernen Technologien große Risiken, wenn zum Beispiel der Lieferant von LED-Produkten nicht mehr existiert, seinen Verpflichtungen zur Mängelbeseitigung nicht nachkommt oder Schäden nicht durch Produkthaftpflichtversicherungen abgedeckt sind. Der Leasinggeber wird dennoch auf Erfüllung der Leasingverpflichtung bestehen. Zusätzliche Risiken entstehen, wenn Garantien oder Gewährleistungen auslaufen, während der Leasingvertrag noch weiter besteht. Im Falle eines Mietgeschäftes trägt die Deutsche Lichtmiete als Vermieter sämtliche oben genannten Risiken über die gesamte Mietlaufzeit.

Grundsätzlich ja. Um nach internationalen Maßstäben als operate lease und damit bilanzneutral zu gelten, müssen einige Faktoren berücksichtigt werden. Die Deutsche Lichtmiete hat hierfür ein spezielles Vertragsangebot mit spezifischen Dienstleistungspaketen entwickelt. Durch Einbeziehung der vom Mietkunden gewünschten vertraglichen Eckdaten und für ihn maßgeschneiderter Module kann der Mietkunde ohne Probleme und in Abstimmung mit seinen Wirtschaftsprüfern das Angebot der Deutsche Lichtmiete auch unter internationalen Gesichtspunkten bilanzneutral darstellen.

Miete ohne Installation durch einen Partner: Die erste Mietzahlung wird vier Wochen nach Auslieferung der LED-Produkte fällig.
Miete mit Installation durch einen Partner oder durch einen Mitarbeiter der Deutschen Lichtmiete: Die erste Mietzahlung wird erst nach Projektabnahme fällig. Mit Projektfortschritt stellt die Deutsche Lichtmiete anteilige Abschläge für die Nutzung bereits installierter LED-Produkte in Rechnung.

Die Deutsche Lichtmiete schließt Mietverträge nur mit Kunden ab, die über eine mindestens gute Bonität verfügen. Die Deutsche Lichtmiete schließt keine Geschäfte mit Kunden ab, die den ethischen und ökologischen Grundsätzen der Deutschen Lichtmiete entgegenstehen.

Viele der Mietkunden arbeiten in Immobilien, die gemietet sind. Oftmals laufen Pacht- oder Mietverträge länger als die Mindestmietdauer. Häufig bestehen auch auf Seiten des Mietkunden einseitige Verlängerungsoptionen für diese Mietverträge, sodass eine Planungssicherheit auf Mietkundenseite gewährleistet ist.


Vertragskonditionen

Nein. Mietzahlungen sind keine Darlehens- oder Leasingraten. Es handelt sich um eine echte Miete mit allen damit verbundenen steuerlichen und rechtlichen Vorteilen für Mietkunden. Das Konzept der Deutschen Lichtmiete wurde von der Bundesbank auf die Kategorie „genehmigungspflichtiges Kreditgeschäft“ hin überprüft. Es wurde festgestellt, dass das Mietkonzept der Gruppe keinerlei Finanzierungsaspekte enthält. Dies ist für Unternehmen äußerst wichtig bei der Bilanzierung. Insbesondere ist damit auch ein IAR-/IFRS-konformes Mietmodell erst möglich. Nur bei einem echten Mietmodell liegen alle Risiken beim Vermieter. Die Gruppe investiert in hochwertige Technik mit extrem langer Lebensdauer und nimmt dem Mietkunden sämtliche Risiken ab.

Am Ende der Mindestmietdauer hat unser Kunde immer die Wahl. Es wird ihm die Gelegenheit gegeben, ohne weiteren Aufwand den Mietvertrag automatisch weiterzuführen. Die Mietzahlungen sind nicht indexiert, sodass sich, mit Verlängerung der Mietzeit und zu erwartender Erhöhung der Stromkosten, das Einsparpotential des Mietkunden von Jahr zu Jahr erhöht. Optional kann der Deutsche Lichtmiete Kunde den Vertrag nach Ablauf der Mindestmietdauer kündigen oder von Deutsche Lichtmiete ein Angebot für eine Beleuchtung auf dem dann aktuellen Stand erhalten und einen neuen Mietantrag zu wiederum fester Mindestmietdauer schließen. Damit bleibt der Kunde jederzeit völlig flexibel und auf dem neuesten Stand der Technik.

Mit Ende der Mindestmietdauer können Mietkunden jederzeit das Mietverhältnis mit einer Frist zum Ende der Mindestmietzeit oder nach erfolgter Verlängerung zum Ende der Verlängerungsmietdauer kündigen. Die Deutsche Lichtmiete wird dem Mietkunden in diesem Fall die Kündigung bestätigen, und der Kunde wird die LED-Produkte wie vereinbart auf seine Kosten und Gefahr an die Deutsche Lichtmiete zurückgeben. Die Deutsche Lichtmiete hat ein hohes Interesse an langfristigen Geschäftsbeziehungen und wird jeden Mietkunden individuell beraten, welche Lösungen alternativ möglich sind, falls er weiter unser Kunde bleiben möchte.

Da die Deutsche Lichtmiete Mietverträge nur mit bonitätsstarken Mietkunden abschließt, geht sie davon aus, dass ihre Mietkunden störungsfrei zahlen. Sollte es dennoch zum Zahlungsverzug kommen, wird die Deutsche Lichtmiete ihre Mietkunden vertragsgemäß anmahnen. Ist der Mietkunde mit mehreren Mietraten in Verzug, wird die Deutsche Lichtmiete den Mietvertrag kündigen und die Summe der verbleibenden Mietbeträge fällig stellen. Sollte eine Fälligstellung erfolglos bleiben, werden die LED-Produkte sichergestellt.


Installation & Wartung

Die Deutsche Lichtmiete arbeitet mit erfahrenen und qualifizierten Elektrofachunternehmen zusammen. Diese schauen sich die aktuelle Beleuchtungssituation der Interessenten an, beraten und nehmen auch die Installation vor. Dabei erhalten Partner jederzeit Unterstützung von den Fachabteilungen der Deutschen Lichtmiete.

Bei der Abrechnung der Installationskosten gibt es zwei Möglichkeiten: entweder die direkte Abrechnung mit dem Partner oder alternativ besteht auch die Möglichkeit, die Installationskosten auf die Mietdauer umzulegen. Dann übernimmt die Deutsche Lichtmiete die Kosten.

Die Verantwortung für die regelmäßige Wartung und Pflege liegt beim Mietkunden. In den meisten Fällen beschränkt sich diese allerdings auf eine Reinigung nach Bedarf. So reduziert sich der sonst übliche Wartungs- und Austauschaufwand auf nahezu Null. Sollte eine der Leuchten ausfallen, erhält der Mietkunde über die gesamte Mietdauer kostenlosen Ersatz.


Haftung und Versicherung

LED-Produkte der Deutschen Lichtmiete sind mehrfach versichert. Einerseits durch die bestehende Gebäudeversicherung des Mietkunden gegen Elementarschäden (Feuer, Leitungswasser, Sturm etc.). Andererseits durch die Deutsche Lichtmiete selbst, über eine Haftpflicht- und Produkthaftpflichtversicherung gegen durch das Produkt verursachte Schäden. Daneben besteht eine Elektronikversicherung als zusätzlicher Schutz gegen Überspannung und Diebstahl.

Die Leuchten bleiben im Eigentum der Deutschen Lichtmiete, somit übernimmt die Deutsche Lichtmiete die Haftung für die LED-Produkte und ist entsprechend versichert. Gleichzeitig gewährleistet die Deutsche Lichtmiete die Funktionsfähigkeit der Leuchten über die gesamte Mietdauer. Partner sind somit von Haftungs- und Gewährleistungsfragen befreit, sofern die Montage gemäß den üblichen Standards durchführt wird.

Ja! Aufgrund des Geschäftsmodells werden die Deutsche Lichtmiete LED-Produkte für eine extrem lange Lebensdauer produziert. Dabei wird von einer Lebensdauer von über 100.000 Stunden pro Produkt ausgegangen. Die Deutsche Lichtmiete gewährleistet über die gesamte Mietdauer die Funktionsfähigkeit der Leuchten.

Die Ausfallquote der LED-Produkte lag in den letzten Jahren bei unter 0,1 Prozent. Diese Leuchtmittel sind im Regelfall sehr einfach zu tauschen. Sollte eine Leuchte ausgefallen sein, sollte sich der Mietkunde beim Vermieter, der Deutschen Lichtmiete, melden, die dann umgehend für Ersatz sorgt. Die Installation übernimmt dann ein Partner. Dieser sendet auch die defekte Leuchte an die Deutsche Lichtmiete zurück.

Partner oder Mietkunden schicken bitte in einem solchen Fall das beschädigte Produkt an die Deutsche Lichtmiete. Dort wird der Schaden geprüft, gegebenenfalls repariert oder ein neues Produkt zur Verfügung gestellt. Inwiefern dafür ein Kostenbeitrag zu entrichten ist, wird im Einzelfall entschieden.

Ja. Die Deutsche Lichtmiete arbeitet beim Einsatz der LED-Röhren mit externen Vorschaltgeräten. Nur so ist gewährleistet, dass die LED-Produkte stabil und ohne zusätzliche Wärmeentwicklung arbeiten. Die LED-Röhre wird im Niedervoltbereich mit 18 V betrieben. Damit LED-Röhren nicht in herkömmlichen Leuchtengehäusen mit 230 V Spannung eingesetzt und somit einer Überspannung ausgesetzt werden können, sind Deutsche Lichtmiete LED-Produkte mit einer Sicherung und einem speziellen Installationswerkzeug zur Entsicherung ausgestattet. Die Deutsche Lichtmiete ist damit gegen eine sogenannte patentierte Fremdverwendung absichert.


Herstellung und Qualität

Die Deutsche Lichtmiete ist bestrebt, die höchstmögliche Wertschöpfung bei der Herstellung ihrer LED-Produkte in Deutschland zu erzielen. Die Komponenten werden in eigener Fertigung in Oldenburg (Niedersachsen) von der Deutschen Lichtmiete Produktionsgesellschaft konfektioniert. Die Bestückung der LED-Platinen erfolgt ebenso in Deutschland und zwar nach höchsten Qualitätsstandards (vergleichbar mit denen in der Luftfahrt und in der Medizintechnik).

Seit 2008 hat die Deutsche Lichtmiete im gesamten Bundesgebiet viele Energieeffizienz-Projekte in Unternehmen aus verschiedensten Branchen umgesetzt. Viele Mietkunden haben sich bereit erklärt, als Referenzkunde genannt zu werden. Bei einigen Mietkunden ist auch ein Besuch nach vorheriger Terminabsprache über die Deutsche Lichtmiete möglich.

Die Deutsche Lichtmiete gewährt für alle von ihr vermieteten LED-Produkte eine lebenslange Garantie.


Produktdetails

Die technischen Daten finden Sie auf den Produktdatenblättern. Gerne können sich Interessierte jederzeit an die Deutsche Lichtmiete wenden.

Unterschieden wird hier zwischen der Leistung der verwendeten LED-Beleuchtung und der Systemleistung der Leuchte oder Lampe. Die Deutsche Lichtmiete verwendet nur die neuesten LED-Modelle des Weltmarktführers für LED-Chips. Zudem arbeiten Deutsche Lichtmiete LED-Produkte regelmäßig mit deutlich niedrigeren Stromstärken als typischerweise empfohlen. Statt zum Beispiel mit 65 mA (max. 170 mA) bestromt die Deutsche Lichtmiete mit 35-50 mA, und zwar nicht gepulst und nicht getaktet. Dadurch steigt die Effizienz einzelner LED-Leuchten mit beispielsweise 150 Lumen/Watt auf knapp 170 Lumen/Watt gemäß Herstellerangaben. Dies führt zu einer wesentlich längeren Lebensdauer. Ähnlich wie bei einem Auto mit 5 Litern Hubraum, das nur mit konstant 50 km/h gefahren wird. Ein solcher Wagen würde sehr lange halten. Die Systemleistung kompletter Produkte ergibt sich aus der Leistung der verwendeten LED-Leuchten abzüglich der Verlustleistung verwendeter LED-Treiber sowie abzüglich der Lichtverluste durch zum Beispiel Kunststoffabdeckungen usw. Die Systemleistung der LED-Produkte liegt je nach Typ zwischen 100-130 Lumen/Watt.

Wenn nicht anders gewünscht, werden Deutsche Lichtmiete LED-Produkte mit Industrie-LED-Treibern ohne DALI-Converter ausgeliefert. Falls Sie den Einsatz der LED-Leuchten im Rahmen einer DALI-Steuerung planen, dann sprechen Sie unseren Partner an. In diesem Fall können Leuchten mit dimmfähigen Vorschaltgeräten und DALI-Converter geliefert werden.

Der Abstrahlwinkel der Deutsche Lichtmiete LED-Produkte variiert je nach Produkttyp, verwendeten Optiken und verwendeten LED-Chips zwischen 80 und 180 Grad. Die Deutsche Lichtmiete liefert projektbezogene, individuelle Lösungen ganz nach Wunsch des Mietkunden.

Alle Deutsche Lichtmiete LED-Produkte haben eine VDE-Zulassung oder befinden sich gerade in Prüfung, z. B. im Falle von Neuzulassungen.

Es werden ausschließlich LED-Treiber mit Industriestandard DIN 61000 verwendet. Nicht getaktet, nicht gepulst und mit extrem niedriger Restwelligkeit.

Die Produkte werden in eigener Herstellung in Oldenburg von der Deutschen Lichtmiete Produktionsgesellschaft hergestellt. Sie verwendet ausschließlich Materialien von höchster Qualität und, soweit möglich, aus deutscher Fertigung. So werden Aluminiumprofile in deutschen Werken mit Werkzeugen speziell für sie stranggepresst, Kunststoffe von deutschen Herstellern bezogen oder nach eigenen Vorgaben speziell für Deutsche Lichtmiete LED-Produkte gefertigt. Produkte wie LED-Chips, die nicht in Deutschland herstellt werden, bezieht die Produktionsgesellschaft direkt von marktführenden Herstellern. Bei den Kunststoffen achtet sie insbesondere auf Splitterschutz, Formstabilität, schwere Entflammbarkeit und die Erfüllung aller Kriterien in puncto internationaler Food Standards (Lebensmittelechtheit). Die LED-Produkte sind recycelbar und erfüllen die RoHS-Kriterien. Alle verwendeten Elektronikteile entsprechen dem Industriestandard und werden nicht über Distributoren, sondern jeweils direkt vom Hersteller bezogen. So werden zum Beispiel bei Steckverbindungen langjährig getestete Produkte aus der Automobilindustrie verwendet.


Umweltschutz

Ja. Wie in keinem anderen Bereich der Clean-Technology (Blockheizkraftwerke, Solar, Windkraft usw.) lässt sich das Ergebnis der Beleuchtungsprojekte unabhängig von äußeren Einflüssen bestimmen (z. B. gesetzliche Regelungen). Eine Vorher-Nachher-Betrachtung ist durch einfaches Messen beim jeweiligen Mietkunden möglich (z. B. vorher 71 Watt, nachher 26 Watt, Einsparung des Mietkunden 45 Watt).

Selbstverständlich erhalten alle Mietkunden nach Projektabnahme eine schriftliche Bestätigung, die den Beginn der Stromeinsparungen und die durch das Projekt erreichte CO2-Einsparung ausweist.

Alle Deutsche Lichtmiete LED-Produkte sind vollständig recycelbar, größtenteils wiederverwendbar sowie reparabel. Im Gegensatz zu anderen Leuchtmitteln fallen bei der Entsorgung der LED-Produkte keine Quecksilberrückstände oder radioaktive Abfälle an.

Hohe Energiekosteneinsparung: Unternehmen, die Energiekosten senken wollen, erreichen schnelle und dauerhafte Einsparungen durch die Umstellung auf hocheffiziente LED-Produkte. Eine Leuchtstoffröhre mit 58 Watt Leistung verbraucht zum Beispiel zusätzlich noch rund 13 Watt für das Vorschaltgerät, also insgesamt 71 Watt. Im Gegensatz dazu benötigt eine LED-Röhre bei gleicher Lichtleistung nur noch etwa 22- 26 Watt. Noch deutlicher wird das Einsparpotenzial bei den in der Industrie weit verbreiteten Hallendeckentiefstrahlern HQL oder HQI. Ein gängiger Strahler verbraucht beispielsweise 400 Watt sowie 80 Watt Verlustleistung für das Vorschaltgerät, also 480 Watt. Eine entsprechende LED-Beleuchtung hingegen benötigt nur 216 Watt. Bei 500 Hallendeckenstrahlern in einer Halle kommt da ein riesiges Einsparpotenzial zusammen. Eine solche alte Beleuchtung verursacht im Dreischicht-Betrieb an nur einem Tag rund 1.100 Euro an Stromkosten. Das summiert sich pro Monat auf mindestens 22.000 Euro allein für den Energieverbrauch einer Hallenbeleuchtung.

Bessere Lichtqualität: Konventionelle Leuchtstoffröhren flackern durch die 50 Hz-Frequenzen der Netzspannung rund 50 Mal pro Sekunde. Obwohl das für das Auge im Allgemeinen nicht sichtbar ist, wird es vom Unterbewusstsein registriert und als unangenehm wahrgenommen. Hochwertige LED-Beleuchtung hingegen flackert nicht, sondern verbreitet ein ruhiges Licht. Die gute Lichtqualität wirkt sich positiv auf die Arbeitsleistung, das Wohlbefinden und die Gesundheit der Mitarbeiter aus.

Einhaltung der Arbeitsstättenrichtlinien für die Beleuchtung: Die Berufsgenossenschaften prüfen regelmäßig, besonders aber auch nach Unfällen, ob die in den Arbeitsstättenrichtlinien vorgegebenen Beleuchtungsstärken (in Lux) eingehalten werden. Viele Firmen müssen wegen spezifischer gesetzlicher Vorgaben, wegen bestimmter Versicherungsvorschriften oder in Reaktion auf Anforderungen großer Kunden dringend die Beleuchtung im Unternehmen verändern.

Reduzierung von Brandlasten: Hochwertige LED-Beleuchtungen arbeiten mit externen LED-Treibern, da so das Wärmemanagement einer LED-Röhre besser geführt werden kann und die Röhren nicht zu warm werden. Dadurch werden Brandlasten stark reduziert, vor allem gegenüber veralteten Leuchtengehäusen mit den Vorschaltgeräten KVG oder VVG. Bei einigen auf dem Markt erhältlichen LED-Modellen sind jedoch alle elektronischen Bauteile direkt in der LED-Röhre verbaut. Das wirkt sich nachteilig auf das Wärmemanagement in der Röhre aus, was zu Kurzschlüssen und schnellem Röhrenausfall führen kann. Ebenfalls wichtig zu beachten: Nur, wenn mit einem externen LED-Treiber gearbeitet wird, können auch Anlagen, die bereits auf elektronische Vorschaltgeräte (EVG) umgerüstet wurden, unkompliziert und bei vollem Versicherungsschutz auf LED umgestellt werden.

Geringerer Wartungs- und Instandhaltungsaufwand: Die Wartung und Instandhaltung der Beleuchtung ist für viele Unternehmen ein Kostenfaktor, der kaum genau abgegrenzt werden kann. In der Schwerindustrie kann der Austausch einer einzigen Leuchte mehrere Hundert Euro kosten, weil ein Steiger benötigt wird, externe Firmen beauftragt werden müssen oder sehr hohe Sicherheitsanforderungen zu erfüllen sind. Im Extremfall können Wartungsarbeiten nur außerhalb der Produktionszeiten stattfinden. Aber auch in kleineren Unternehmen, Krankenhäusern oder Parkhäusern hat der Haustechniker mit dem regelmäßigen Austausch der defekten Beleuchtung viel Arbeit. Durch den relativ kurzen Lebenszyklus von Leuchtstoffröhren im Vergleich zur LED-Beleuchtung sind die Wartungskosten bei konventionellen Leuchtmitteln oft um ein Vielfaches höher. Eine gute LED-Röhre hält mindestens zwei- bis dreimal so lange wie eine herkömmliche Leuchtstoffröhre. Auch häufige Schaltzyklen wirken sich nicht negativ auf die Lebensdauer einer LED-Beleuchtung aus.

Umweltschutz: Mit dem Einsatz von energiesparender LED-Beleuchtung wird sofort auch in gleichem Maße CO2 eingespart. Zum Beispiel kann ein mittleres Unternehmen durch den Einsatz hochwertiger LED-Produkte nicht nur 665.000 kWh Stromkosten pro Jahr einsparen, sondern gleichzeitig etwa 374 Tonnen CO2 plus 532 Gramm radioaktiver Abfälle.


Haben Sie weitere Fragen?

Sie erreichen uns unter der Telefonnumer +49 441 92329625 – wir rufen Sie natürlich auch gern kostenlos zurück. Oder schreiben Sie uns eine E-Mail.